Über uns

Die No Guns Organization (NGO) setzt sich für eine waffenfreie Gesellschaft ein. Wir arbeiten aktiv an der Prävention von Waffengewalt und fördern die Resozialisierung durch direkte Ansprache und anonyme Abgabemöglichkeiten.

Unsere Mission

Die Organisation hat eine klare Vision: wir setzten uns für eine gewaltfreie Gesellschaft ein, die auf Freiwilligkeit, persönlichem Bewusstsein und gegenseitigen Vertrauen aufbaut – nicht auf Zwang oder reiner Gesetzgebung.

Unsere Streetworker und Aktivisten sprechen Menschen direkt an und ermutigen sie, freiwillig ihre Waffen abzugeben. Wir bieten sichere und anonyme Abgabemöglichkeiten ohne rechtliche Konsequenzen.


Vorgehen in der Praxis - Multichannel

1. Direkte Arbeit auf der Straße:
  • Streetworker sprechen Menschen direkt überall an
  • Ziel: Vertrauen aufbauen und ermutigen, Waffen freiwillig abzugeben,
    Eltern und Lehrer von Teenagern sensibilisieren
  • Alles ist anonym und ohne Druck – das senkt die Hemmschwelle
2. Praktische Lösung zur Waffenabgabe (Vision):
  • Sichere, anonyme Waffenboxen – mobil oder fix installiert
  • Die abgegebenen Waffen werden fachgerecht entsorgt


Vision - Einwurftresor mit Einwurfklappe

Langfristiges Ziel
  • Eine Gesellschaft, in der Konflikte gewaltfrei gelöst werden.
  • Waffen sollen unnötig erscheinen, nicht nur verboten sein.
  •  so viele Waffenboxen als möglich – für eine anonyme Abgabe – aufzustellen. In enger Zusammenarbeit mit Government und Exekutive.
Fokus auf Jugendliche
  • Viele Jugendliche tragen Waffen aus Gruppenzwang
    oder dem Gefühl, dazugehören zu müssen
  •  Ziel: Deeskalation und Deradikalisierung
  • Alternativen bieten zum Beispiel Sport als Ventil, Musik und Kunst.
  •  


Die Organisation verfolgt eine klare Vision

Eine Gesellschaft ohne Gewalt – gegründet auf Freiwilligkeit, persönlichem Bewusstsein und dem Vertrauen in den Dialog.
Im Mittelpunkt steht nicht die Durchsetzung von Gesetzen, sondern die Überzeugung, dass echter, nachhaltiger Frieden
nur durch die Entscheidung jedes Einzelnen entstehen kann. Dieser Bottom-up-Ansatz zielt darauf ab, Gewaltfreiheit als gesellschaftlichen Wert zu verankern – nicht als Vorschrift, sondern als innere Haltung.

In der Praxis arbeitet das Team mehrgleisig. Einerseits sind Streetworker direkt auf den Straßen unterwegs und andererseits
suchen sie das persönliche Gespräch mit Menschen – insbesondere mit jenen, die Waffen besitzen. Ziel dieser Gespräche ist es, Vertrauen
aufzubauen und die Menschen zu ermutigen, ihre Waffen freiwillig und anonym abzugeben. Niemand wird gezwungen. Alles basiert
auf Überzeugung, was besonders bei einem sensiblen Thema wie Waffenbesitz entscheidend ist.

Weiters will die Organisation sichere Waffenboxen anbieten um eine konkrete, praktische und anonyme Lösung zur Waffenabgabe
zu ermöglichen. Diese sind entweder mobil oder fest installiert an bestimmten Orten. Die Waffen werden anschließend von autorisierten
Stellen abgeholt und fachgerecht entsorgt. Jede abgegebene Waffe ist für das Team ein Schritt hin zu mehr Sicherheit im öffentlichen Raum.
Doch damit endet die Arbeit nicht! Die Organisation sieht sich als Teil einer größeren Bewegung hin zu einer gewaltfreien Gesellschaftskultur. Das bloße
Einsammeln von Waffen ist nur der sichtbare Teil. Hinter diesem Engagement stehen langfristige Maßnahmen: Aufklärungsarbeit, Workshops, öffentliche
Veranstaltungen sowie gezielte Kooperationen mit Behörden, Schulen und anderen Organisationen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Jugendlichen, die häufig aus Gruppenzwang oder dem Wunsch nach Zugehörigkeit zu Waffen greifen. Schulprojekte –
in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium – sowie Schulungen für Streetworker zielen darauf ab, Deeskalation und Deradikalisierung zu fördern.
Jugendlichen sollen Alternativen aufgezeigt werden, etwa durch Sport -, Musik oder Kunstangebote, in denen sie sich beweisen und Anerkennung
finden können – ohne Gewalt.

Letztlich geht es der Organisation darum, nicht nur Symptome zu bekämpfen, sondern eine Kultur des Friedens zu gestalten. Gewaltfreiheit wird hier als
Gemeinschaftsaufgabe verstanden – getragen von individueller Verantwortung und einem kollektiven Bewusstsein.

Die zentrale Frage, die bleibt: Wenn dieser freiwillige, vertrauensbasierte Ansatz in Wien funktioniert – was könnte dann ein Wandel im Kleinen, im persönlichen
Umfeld, in jeder Gemeinschaft bewirken?

 
Gewaltfreiheit beginnt bei jedem Einzelnen. Durch offene
Gespräche, eine klare innere Haltung und freiwilliges Handeln
kann jeder dazu beitragen, unsere Gesellschaft sicherer zu
machen – nicht nur im Umgang mit Waffen, sondern ganz
allgemein im täglichen Miteinander.

Unsere Werte

Sicherheit

Wir setzen uns für eine sichere Gesellschaft ein, in der Menschen ohne Angst vor Waffengewalt leben können.

Respekt

Wir begegnen allen Menschen mit Respekt und Wertschätzung, unabhängig von ihrer Vergangenheit oder Situation.

Gemeinschaft

Wir glauben an die Kraft der Gemeinschaft und daran, dass wir gemeinsam eine positive Veränderung bewirken können.

Wir sind gegen illegale Waffen

Unsere Vision

Wir streben eine Gesellschaft an, in der Konflikte gewaltfrei gelöst werden und Waffen keinen Platz im Alltag haben. Unsere Vision ist eine Welt, in der Menschen ohne Angst vor Waffengewalt leben können.

Reduzierung von Waffen im Umlauf

Durch anonyme Abgabemöglichkeiten wollen wir die Zahl der illegalen Waffen reduzieren.

Prävention von Waffengewalt

Durch Aufklärung und Bildung wollen wir das Bewusstsein für die Gefahren von Waffen schärfen.

Förderung gewaltfreier Konfliktlösung

Wir vermitteln Kompetenzen zur gewaltfreien Kommunikation und Konfliktlösung.

Werden Sie Teil unserer Mission

Es gibt viele Möglichkeiten, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen. Ob als Spender:in, Freiwillige:r oder Partner:in – jeder Beitrag zählt und hilft uns, unsere Vision einer waffenfreien Gesellschaft zu verwirklichen.